Körperorientierte Psychotherapie

„Jede [durch psychologische Arbeit hervorgerufene positive] Veränderung, die sich nicht auch gleichzeitig im Körper niederschlägt, ist nicht von Dauer.“

Corinna Möck und Axel Klimek; aus: Trainingsunterlagen für Prozessbegleitende Körperpsychotherapie (1996-1998)

Bei meiner Arbeit verbinde ich das (geistige) Verständnis für psychische Zusammenhänge mit erlebter Achtsamkeit für körperliche Selbstwahrnehmung.

Tatsächlich werden wir allzu häufig von vielen Gedanken, weit reichenden Überlegungen, negativen Erwartungen und Zweifeln von uns selbst abgelenkt. Nicht selten sind wir dann verunsichert und haben kein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Auch aus diesem Grund fällt es manchmal schwer, Entscheidungen zu treffen und das Leben in die gewünschte Richtung zu steuern.

Durch Üben achtsamer Wahrnehmung kann der Zugang zu unserem Selbst wieder leichter gelingen. Signale des Körpers können früher (oder überhaupt erst) wahrgenommen werden und innere psychische (intrapsychische) Konflikte bearbeitet werden.

Die Prozessbegleitende Körperpsychotherapie (PK) wurde von Axel Klimek und Corina Möck entwickelt; sie ist eine Synthese verschiedener körperorientierter Psychotherapien:

Die Prozessbegleitende Körperpsychotherapie fokussiert auf drei Richtungen:
– achtsame Selbsterforschung
– Integration verborgener Gefühle in das Erleben
– Kontakt mit der Umwelt

Der Therapeut unterstützt die Aufmerksamkeit des Klienten auf den Prozess des Erlebens zu richten und eine Zeit lang zu halten. Dadurch wird mögliche Veränderung bewusst, wiedererinnerbar und wiederholt nutzbar.